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3  Im Next Level oder wie Du das Happy End erreichst

In Teil 2 habe ich Dir die vier Entwicklungsphasen von Unternehmen vorgestellt. Ich kenne kaum einen Unternehmer, der ohne große Vision in die Geschäftswelt eintritt. „Think Big“, „Think 10X“ oder „Growth Hacking“ gehen in der Szene wie ein Mantra über die Lippen. Der Wachstumsanspruch wird fest bei Unternehmern verankert. Und das ist auch richtig. Wie ich in den Teilen 1 und 2 meines Next Level Unternehmer Guides bereits näher illustriert habe, ist der Weg vom Einsetzen des Bootes am kleinen Stadthafen bis zum fernen Ozean im Normalfall anspruchsvoll und mit Lehrstunden für Kapitän und Mannschaft verbunden. Wenn Du aber mit dem richtigen Handwerkszeug zur richtigen Zeit an der Erfolgsschraube drehst, stehen die Segel auch in Zeiten der Flaute auf Gewinnerkurs.

Raus aus dem Niemandsland  – rein ins Next Level!

Es geht also darum, das Entwicklungsplateau namens Niemandsland möglichst schnell und ohne größere Schrammen zu verlassen. Alles wird daran gesetzt, einen neuen Durchbruch zu erleben und auf das Next Level zu kommen. Jetzt kommt es auf Dich als Unternehmer im Speziellen an. Investiere alles, um die vorhandenen Frustrationen aufzulösen und die Hindernisse, die einem weiteren Wachstum im Wege stehen zu beseitigen. Das können unerfüllte Kundenversprechen sein, zu komplex gewordene Geschäftsentscheidungen, Ratlosigkeit darüber, auf welches Pferd Du weiterhin setzen musst, um Geld zu verdienen oder wo Du überhaupt neue Finanzielle Mittel locker machen kannst.

Das alles sind wirklich typische erlebte Wachstumsschmerzen, die in der Fachliteratur zum Beispiel bei Richard Forster oder auch bei Clayton Christenson in „The Innovator’s Dilemma“ ausführlich beschrieben sind.

Ich gebe Dir den Hinweis auf den Schlüssel, den Du zur Schaffung eines skalierbaren Unternehmens benötigst. Du musst die 7 Wachstumsverhinderer kennen und auflösen.

Das sind die 7 Wachstumsverhinderer

  1. Du hast ein falsches Bild der Unternehmerpersönlichkeit, Dein Mindset und Deine Identität passen nicht mehr zur aktuellen Situation. Frage Dich: Wer bin ich in meinem Unternehmen?
  2. Du folgst einer unklaren, uninspirierten oder falsch ausgerichteten Vision und Strategie. Dein bisheriger Plan, Wachstum zu erzeugen, geht nicht auf. Frage Dich: Wofür steht mein Unternehmen?
  3. Du hast die falschen Leute an Bord oder sie besetzen die falschen Rollen im Unternehmen. Schaue Deine Organisation, Dein Team und Deine Führungskultur an und passe sie an. 
  4. Die Kommunikation im Unternehmen ist ohne Konsistenz. Definiere Deine Kommunikationskanäle und schärfe oder vereinheitliche Deine Botschaften nach innen und nach außen.
  5. Prozesse und Systeme sind nicht festgeschrieben und werden unterschiedlich gehandhabt. Frage Dich: Welche Systeme, Prozesse und Zahlen können mir helfen und eine Vorwärtsentwicklung auslösen?
  6. Geld und Cashflow werden nicht professionell genug gemanagt. Denke über Rücklagen, Kredite, Investitionen, Fixkosten und weitere Zahlungsströme in Deinem Unternehmen nach.
  7. Wichtige Aufgaben werden einfach schlecht oder zu langsam umgesetzt. Sortiere und reduziere die Zuständigkeiten für Dich selbst und Deine Teams. Fokussiere die Umsetzung in Selbstcommitment und Transparenz. Du bekommst Einsicht und erkennst Spielräume für mehr Produktivität und Effizienz.

Dies ist eine Mammutaufgabe, aber machbar. Hast Du es einmal geschafft, im Unternehmen „aufzuräumen“ und bringst die Unternehmensbereiche wieder auf Kurs und auf das Next Level, wirst Du weitere positive Effekte erkennen. Diese nutzt Du künftig als zusätzlichen Antrieb für Dein Wachstum. Wenn Du noch keine Idee davon hast, was ich meinen könnte, lies die folgenden Punkte:

Ihr werdet zur Marke

Ist die kritische Phase überwunden, hat der Markt Vertrauen in Dein Unternehmen aufgebaut. Die Kunden verbinden den Namen Deines Unternehmens mit einem bekannten Werteversprechen und wenden sich zuerst an Euch, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen.

Ihr entwickelt neue Produkte und Dienstleistungen nahe am Kunden

Deine Marke verschafft Dir nicht nur Vorteile bei Kaufentscheidungen von Kunden gegenüber Mitbewerbern. Die Kunden werden sich an Dein Unternehmen aktiv wenden und Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen äußern, mit denen sie wiederum weiter wachsen können. Du bist ihr geschätzter Entwicklungspartner. Das pusht beide Seiten nach vorn.

Ihr erzeugt ein bewährtes und rentables Werteversprechen

Das Durchschreiten des Niemandslandes hatte etwas Gutes: Ihr habt euch auf ein Kernangebot an Leistungen fokussiert und es gepflegt. Das waren Produkte, Dienstleistungen oder auch beides. Der Markt hat euch während dieser Zeit Anerkennung entgegen gebracht und entschieden: Diese Leistungen sind es wert, über die Kostenstruktur des Unternehmens hinaus bezahlt zu werden. 

Ihr entwickelt eine Unternehmenskultur

Mit der erfolgreichen Umgestaltung hat Dein Unternehmen bewiesen: Ihr könnt in Krisenzeiten die richtigen Entscheidungen treffen und seid in der Lage, neue Ideen und Perspektiven zu übernehmen. Das haben Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter live miterlebt. Und das gibt Vertrauen. Der Prozess der Entscheidungsfindung selbst führt übrigens zu einer ansgeprägten Kultur innerhalb des Unternehmens. Die Fähigkeit, aus eigener Kraft Krisen zu meistern, wird die Mitarbeiter in Deinem Unternehmen zu immer größerem Wachstum antreiben.

Du siehst also, die Anstrengungen und der Mut zur Veränderung können sich wirklich lohnen. Auch wenn der Rückenwind in Deinem Unternehmen gerade fehlt und stattdessen der Nordwind Dir täglich eiskalt ins Gesicht bläst. Ein Unternehmen, welches das Niemandsland einmal durchquert hat, geht mit wiedergewonnener Stärke in die Zukunft. Die Erfahrung hat dann gezeigt, dass das Unternehmen auch ohne die persönlichen Anstrengungen des Unternehmers überleben kann. Die aufgebaute Dynamik ist nun selbsttragend. Das Risiko sinkt. Es macht wieder Freude, zur Arbeit zu kommen. Der Unternehmer kann es sich leisten, die benötigte Perspektive eines langfristigen Investors einzunehmen. Seine Rolle als Betreiber im Überlebensmodus hat er abgelegt. 

Erkennst Du hier in etwa Deine Geschichte? Chapeau für den gelungenen Durchbruch! Nun empfehle ich Dir,  einige „Warum-Fragen“ zu stellen. Denn es geht nicht immer nur um das „Wie“. 

Warum sollte ein Kunde mit mir Geschäfte machen wollen?
Warum bin ich überhaupt in diesem Geschäft tätig?
Warum ist es so wichtig, dass ich wachse?

Natürlich fällt es nicht jedem Unternehmer leicht, gedanklich stets einen Schritt voraus zu sein als der Rest des Teams. Warum das so ist, das sollten wir uns einmal etwas genauer anschauen. Wo? Natürlich im nächsten Teil. Diesen widme ich Deiner Rolle, genauer Deiner Unternehmer-Rolle. 

Teil 4: Die 4 Unternehmer-Rollen – Wer bin ich in meinem Unternehmen?