Die Nettigkeitsfalle im Management

Als Chef geht es nicht darum nett zu sein, sondern fair!

Willst du eine gute Führungskraft sein, dann sei NICHT nett!

„Nett“ bedeutet, dass schwierige Themen erst gar nicht angesprochen werden.

Wenn Du also nett bist, dann bist Du eins: Feige! Beim Thema Führung geht es nicht darum, dass Du von allen gemocht wirst, sondern, dass Du respektiert wirst!

Nettigkeit führt dazu, dass es auf Dauer einer Person schlecht geht und dreimal darfst Du raten, wer das ist. Genau: Du!

Bist Du immer zu allen nett, dann passiert eines: Arbeit bleibt liegen oder wird nur unzureichend erledigt. Und Du darfst es ausbaden.

Das bedeutet jetzt natürlich nicht, dass Du unfreundlich oder mit erhobener Nase über Deinen Mitarbeitern stehen sollst.

Es geht um Fairness

Damit Du fair zu allen Mitarbeitern sein kannst, darfst Du die Dinge ansprechen, die nicht gut laufen. Auch konstruktive Kritik ist angesagt.

Ich mag hier den englischen Begriff: „Caring critique.“

Es geht nicht darum jemanden „fertig zu machen“, sondern ihm dabei zu helfen sein Potential bestmöglich zu entwickeln.

Und wie Du es vielleicht schon geahnt hast: Das geht nicht, wenn Du alles nur mit einem Kopfnicken absegnest.

Als Führungskraft kannst Du nicht immer „Everybody’s Darling“ sein

Wie erziehst Du einen Hund?
Ich vergleiche das gerne mit der Hundeerziehung.

Hier siehst Du mich übrigens mit unserem „Sunny“

Du kannst Deinen Hund machen lassen was er möchte. Es erscheint Dir vielleicht auf der ersten Blick als die einfachste Methode und der der Hund ist damit sicher glücklich.

Natürlich, er kann tun was er will, doch werden ihm dabei zwei Dinge fehlen: Sicherheit und Zuverlässigkeit.

Wenn es Dir egal ist, was Dein Hund den ganzen Tag tut, dann wird Dir ein dominanter Hund auf der Nase rumtanzen und ein eher zurückhaltender Hund sehr unsicher werden.

Wird es dem Hund jedes Mal gefallen, wenn Du ihn zurechtweist? Nein, sicher nicht. Doch er weiß, dass er sich auf Dich und Deine Linie verlassen kann.

So ist es auch mit Deinen Mitarbeitern.

Gib ihnen klare Anweisungen, übe konstruktive Kritik und gib eine deutliche Richtung vor.

Sicher wird ihnen nicht jede Kritik und Korrektur gefallen, doch sie werden Deine klare Linie dauerhaft zu schätzen wissen und sich auf Dich als Führungskraft verlassen können.

Wie klar bist Du in Deiner Führung?  Überprüfe das doch einmal für Dich.

Dazu kannst Du Dir auch gerne von mir das passende YouTube Video anschauen.

Ich wünsche Dir eine tolle Woche

Dein Michael

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