Automatic Cash vs. Automatic Value: Verdienst Du nur oder tust Du was für Deine Kunden?

Stell Dir einmal folgendes vor: Während Zuhause gerade der tiefste Winter ausgebrochen ist liegst Du in Florida am Strand, genießt die Sonne, schaust auf Dein Konto und siehst, wie Dein Kontostand kontinuierlich steigt, ohne das Du etwas dafür tun musst. Gerade Trainer und Coaches unter Euch, die Ihr Geld im Eins-zu-Eins oder Eins-zur-Gruppe verdienen können sich damit eine gewisse Absicherung schaffen.

Zugegeben, dass klingt verlockend. Wir nennen das „Automatic cash“. Du hast ein Produkt, das Du einmal produziert hast und Deine Kunden können es sich zum Beispiel einfach, zu jeder Tages- und Nachtzeit, herunterladen. Ist das nicht ein toller Service? Doch betrachten wir das noch einmal etwas genauer. Du liegst in Florida am Strand, aus wessen Sicht tust Du das dann? Hast Du selbst mehr davon, oder der Kunde? Jetzt wirst Du vielleicht sagen, „der Kunde natürlich, für den mache ich das ja.“ Doch ist das wirklich so?

Automatic Cash – Kann das funktionieren?

Ich mag den Ausdruck „Automatic cash“ nicht wirklich. Warum? Ganz einfach, wenn Du wirklich ein automatic Produkt für Deinen Kunden anbieten möchtest, dann sollte das Ganze wohl eher unter dem Titel „Automatic value“ laufen. Dein Kunde darf ein wertiges Produkt erhalten. Wertig bezogen auf Inhalt und Qualität!

Ich habe einmal ein „tolles“ Paket bestellt, weil ich immer interessiert bin, was andere da draußen so anbieten. So eines der super Programme, mit denen Du Dir quasi von heute auf morgen Dein perfektes Leben erschaffen kannst. Was soll ich sagen, ich war angesichts der Qualität extrem schockiert. Auf den 10 CDs, mit denen auch fleißig geworben wurde, waren jeweils 5 Minuten Spielzeit drauf. Mit dabei war ein mehr als dünnes, sehr billig gemachtes Heft und eine DVD, deren Aufnahme extrem schlecht war. Und glaube mir, der Inhalt in den je 5 Minuten war es auch nicht. Das verstehe ich nicht unter „Automatic value“.

Und hier kannst Du Dir die dazugehörige Folge vom Podcast „Business simply different“ direkt anhören.

Mehr Nutzwert als Geldwert!

Walace Wattles hat es in „Die Wissenschaft des Reichwerdens“ schon vor vielen Jahren sehr treffend formuliert: „Du darfst Deinen Kunden immer einen höheren Nutzwert, als den Geldwert bieten.“ Einfach mal etwas „raushauen“, damit Du einen Vorteil davon hast mag auf dem kurzen Weg funktionieren, doch glaub mir, Deine Kunden sind nicht dumm. Früher oder später kommen sie dahinter und bedenke eins, auch „Fans“ Deines Unternehmens nehmen es Dir übel, wenn Du ihnen aufgeblasene Luftballons verkaufst.

Dann sind sie schneller weg und bei der Konkurrenz, als Du schauen kannst. Gerade heutzutage, im Zeitalter der digitalen Medien können sich Deine Kunden mit ein paar Klicks jede Menge Informationen aus dem Internet holen und haben so immer den Vergleich.

Also denk doch einmal darüber nach, was Du tun kannst, um Deinen Kunden „Automatic Value“ zu bieten. Denn dann haben beide Seiten etwas davon. Dein Kunde ist begeistert und kauft wieder bei Dir und Du hast ein gutes Gefühl und ein passives Einkommen noch dazu.